Heute ist der orderBot bereits an 16 Standorten im Einsatz und verarbeitet innerhalb von sieben Tagen rund 1.500 Aufträge. Rückblickend beschreibt Wolfgang Niebauer den damaligen Pilotansatz treffend: „Wenn es in drei Betrieben funktioniert, funktioniert es auch in 16.“
Fahrzeugdaten, Wartungsumfänge und Arbeitspositionen werden automatisiert vorbereitet, direkt in den bestehenden Systemen und ohne zusätzliche Oberfläche für die Mitarbeiter.
„„Die Zeitersparnis bei der Auftragsvorbereitung liegt heute bei rund 70 Prozent und fällt bei weniger erfahrenen Mitarbeitern teilweise sogar noch höher aus. Gleichzeitig sind unsere Prozesse deutlich einheitlicher und skalierbarer geworden“, erklärt Wolfgang Niebauer, Vertriebsleiter Aftersales der Seitz Gruppe.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor war dabei die gemeinsame Implementierungsphase. Durch regelmäßige Abstimmungen, kurze Reaktionszeiten und die direkte Einbindung der Serviceberater konnte der orderBot praxisnah an die Anforderungen der Betriebe angepasst werden. Feedback und Verbesserungsvorschläge aus dem operativen Alltag flossen dabei direkt in die Konfiguration und Prozessgestaltung ein, ein wichtiger Faktor für die hohe Akzeptanz innerhalb der Pilotphase.
„Automatisierung funktioniert nur nachhaltig, wenn Prozesse sauber definiert sind und Mitarbeiter frühzeitig eingebunden werden. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, bietet sie enormes Potenzial: Serviceberater werden entlastet, Qualität wird standardisiert und der Aftersales zukunftsfähig aufgestellt“, so Wolfgang Niebauer.
Die Seitz Gruppe zeigt damit, wie Automatisierung im Aftersales praxisnah umgesetzt werden kann, nicht als zusätzliches System, sondern als echte Unterstützung im operativen Alltag.
Den vollständigen Austausch mit Wolfgang Niebauer und weitere Einblicke in das Projekt gibt es im Livestream auf unserem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=AbR8omaEvWM oder im Beitrag von AUTOHAUS https://www.autohaus.de/nachrichten/werkstatt/order-bot-smarter-entwicklungsschub-3809729.